Ökologie

Produktion global um 31 Prozent gestiegen

Allein im Jahr 2001 ist die Produktion von Windenergie um 31 Prozent auf 23.000 Megawatt angestiegen (Vergleich 2000: 17.800 Megawatt). Eine führende Rolle auf dem Weltmarkt kommt Deutschland zu.

Deutschland ist demzufolge für ein Drittel der Generierung von Windenergie (8.000 Megawatt) verantwortlich. Es folgen die USA mit 4.150 Megawatt und Spanien mit 3.300 Megawatt. Dies berichtet die Umweltorganisation Earth Policy-Institut.

Windenergie spart jährlich 20 Millionen Tonnen Treibhausgase
BWE-Präsident Ahmels: „Ausbau der Windkraft ist praktizierter Klimaschutz“


Osnabrück, 12.08.03. Die Ende Juni 2003 in Deutschland installierten Windkraft-Anlagen können nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) jährlich rund 24,5 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Damit vermeiden sie gegenüber der Stromerzeugung in konventionellen Kraftwerken pro Jahr rund 20 Millionen Tonnen
Treibhausgas-Emissionen
– in erster Linie Kohlendioxyd (CO2).

Nach dem Kyoto-Protokoll zum Klimaschutz und dem innerhalb der EU vereinbarten „burden sharing“ ist Deutschland verpflichtet, seine Treibhausgas-Emissionen bis zum Zeitraum 2008 - 2012 um 21% gegenüber 1990 zu verringern. Das entspricht 213 Millionen Tonnen CO2. Damit trägt die Windenergie schon heute mit knapp zehn Prozent
zur deutschen Reduktionsverpflichtung bei.

Ökologie

Bis 2010 könnte die Windstrom-Menge auf mindestens 50 Mrd. kWh verdoppelt werden und damit – zusammen mit den anderen erneuerbaren Energien – einen entsprechend größeren Teil zum Klimaschutz beitragen.

Dr. Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie: „Die aktuelle Dürre und der Jahrestag der Jahrhundertflut sollten jedem klar gemacht haben, dass die Warnung vor katastrophalen Klimaveränderungen keine akademische Diskussion ist. Ohne die Windenergie würden 20 Millionen Tonnen mehr Klimagifte in Deutschland in die Luft geblasen. Ihr Ausbau ist praktizierter Klimaschutz.“

Vor dem Hintergrund der anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fordert Ahmels stabile Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie: „Wir erleben derzeit eine breit angelegte Kampagne der etablierten Energiekonzerne gegen die saubere, aber ungeliebte Konkurrenz. Die Politik darf sich von falschen Zahlen und schiefen Vergleichen nicht beirren lassen. Um effektiv Treibhausgas-Emissionen zu vermeiden, ist die Windenergie eine der günstigsten und am schnellsten umsetzbaren Optionen.“

Für Rückfragen:
Bundesverband WIndEnergie e.V.

Ralf Bischof
Stellv. Geschäftsführer
Tel.: 0541 35060-44
E-Mail: r.bischof(at)wind-energie.de

Sascha Rentzing
Pressesprecher
Tel.: 0541 35060-36
E-Mail: s.rentzing(at)wind-energie.de